Erfahrungen mit dem amarey A900 Saugroboter (Staubsauger Roboter) im Husky-Haushalt

Werbedisclaimer: Dieser Blogpost ist durch eine Kooperation mit der Firma Amarey entstanden. Das Unternehmen stellte uns ihren Saugrobotor A900 kostenfrei zur Verfügung. Im Gegenzug testen wir das Produkt in unserem Haus mit dem Dreck, den unsere drei Huskies verursachen und teilen unsere Erfahrungen auf unserem YouTube-Kanal und hier im Blog. Weitere Informationen zu Werbung.

Das Testszenario

Der Saugroboter wird in unserem Wohn-, Ess- und Schlafbereich auf Herz und Nieren ( in diesem Fall dann ja wohl Motor und Reinigungskraft ) getestet. Das bedeutet 70qm mit hellen und dunklen Fliesen und Vinylboden. Teppiche haben wir nicht.

Unsere drei Huskies können über Terrassentüren in den Garten und bringen so von allen Seiten Dreck, Staub und Erde herein, wenn wir nicht schnell genug sind mit dem Pfoten abputzen. 😉 Die Terrassentüren laufen auf Schienen, was ggf. problematisch werden könnte. Huskies haaren ungefähr 365 Tage im Jahr. Somit müssen wir bei drei Huskies jeden Tag saugen.

Wir haben viele Möbel Marke ‚Eigenbau‘ aber auch einiges aus einem großen, schwedischen Möbelhaus und auch die geliebten alten Möbel von der Oma. Außerdem haben wir einen kleinen Sockel aus Naturstein ( der gehört zum Kamin ) im Wohnzimmer. Schwierig für Bumper und Gehäuse.

Lieferumfang / Unboxing Amarey A900

Der amarey A900 kommt mit zwei Ersatz-Frontbürsten und einem Ersatz-Staubfilter. Außerdem sind bereits zwei Batterien für die Fernbedienung enthalten. Schön fand ich auch die Reinigungsbürste. Aber dazu später mehr. Das runde Teil rechts im Bild (es ist noch in Folie eingepackt) ist eine Art Absperrband für den Roboter. Laut Anleitung soll man diesen zusätzlich an Kanten anbringen an denen der Roboter „in einen Abgrund“ stürzen könnte.

Live in action – ein kleines Video

Den amarey A900 reinigen

Wir müssen zugeben, wir waren wirklich skeptisch wegen der Bürstenwalze in der Mitte des Saugers. Von unseren Handstaubsaugern kannten wir bisher nur völlig verfilzte Bürstenköpfe. Allerdings waren wir sehr überrascht, als sich herausstellte, dass die Walze, die nach einem zweistündigen Durchlauf aufgrund der Haarmenge schlichtweg nicht mehr zu erkennen war, ganz einfach und problemlos zu reinigen war! So sah der Bot nach dem ersten Reinigungsdurchlauf aus:

Mit der mitgelieferten kleinen Reinigungsbürste lassen sich die Haare wunderbar von den Walzen und Rädern entfernen.

Auch die Haare auf der Mittelwalze lassen sich einfach entfernen, weil die Walze sehr weiche Borsten hat und man die kurzen Tierhaare leicht abstreifen kann. Der Behälter ist nach jedem Saugdurchgang bei uns voll und muss geleert werden. Die Haare werden aber sehr schön in den Behälter „hinein gefaltet“, sodass wirklich eine Menge hineinpasst.

Die amarey-App

Die amarey-App kann ganz einfach installiert werden. Amarey geht davon aus, dass man zukünftig mehrere ihrer Bots in der Wohnung fahren lässt. So kann man die Roboter Räumen zuweisen. Wenn man nur einen Bot hat, ist diese Aufteilung etwas verwirrend und überflüssig. In der Detailansicht von „Mary“ kann man sie selbst über eine manuelle Steuerung navigieren, ihren Akkustand überwachen und Funktionen wie „Zurück zur Ladestation„, „Zonen-Reinigung„, „Kanten-Reinigung“ oder „Automatik-Modus“ ausführen. In der „Map„-Funktion sieht man, wo im Raum sie sich gerade befindet und wieviel m² sie bereits gereinigt hat. Was fehlt ist die Einstellung der Saugkraft. Das geht leider nur über die Fernbedienung.

Unser Fazit und das Testergebnis nach 4 Wochen

Der Saugroboter nennt sich selbst „Mary„. Ich persönlich mag das. Wenn man selbst Mary heißt, ist das vielleicht nicht so schön. 😉

Das Testergebnis: Mary schafft unsere 70m² Wohnfläche, die täglich von drei Huskies mit Haaren und Sand bestückt wird in zwei Stunden. Die Saugkraft wird laut Hersteller automatisch geregelt. Das scheint bei uns nicht zu funktionieren. Recherchen auf Amazon haben gezeigt, dass die Saugkraft wohl für Teppichboden automatisch erhöht wird, sobald dieser erkannt wird. Wenn wir den Roboter starten, müssen wir die Saugkraft also manuell auf die höchste Stufe stellen, da die kleinste Stufe nicht alles wegsaugt.

Wir verlegen dann den Sperrgebietsstreifen an der Schiebetür, da der Roboter sonst hängen bleibt. Um Stühle und Tische kommt er problemlos herum. Die Ladestation sollte am Boden festgeklebt werden, da der Roboter diese häufig wegschiebt und dann selbst nicht mehr auffahren kann. Wir müssen die Behälter und Bürsten täglich reinigen, da wir durch die Hunde wirklich viel Dreck rumfliegen haben. Das ist aber bei der Konkurrenz nicht anders.

Der amarey ist sehr leise, was positiv überrascht. Uns ist das jedenfalls direkt positiv aufgefallen. Das ist gut für unsere Ohren, Nerven und natürlich auch für die Hunde. Die Huskies gehen dem Gerät schon aus dem Weg, aber auch erst dann, wenn es ihnen zu nahe kommt. Unsere älteste Hündin bleibt aber auch ab und zu einfach liegen und lässt sich anrempeln. Wenn ich das sehe, versuche ich den Saugroboter schon von ihr fernzuhalten. 😉

Der Roboter fährt außerdem sehr vorsichtig an Hindernisse heran und wird auch langsamer. Durch die Kamera erkennt er auch spontan auftretende Hindernisse. Zum Beispiel, wenn man sich direkt vor ihn stellt. In dem Video sieht man, wie vorsichtig der Bot die Decke wegschiebt, die auf dem Sofa liegt um darunter zu gelangen. Das Gerät hat keine Probleme mit direkter Sonneneinstrahlung und auch nicht mit Dunkelheit ( zum Beispiel unter dem Sofa ).

An unseren Laufschienen der Terrassentüren (siehe Bild) ist der Roboter bisher jedes Mal hängengeblieben. Die Schiebetür ist geschlossen, aber die Schiene ragt ja eben ein paar Zentimeter in den Raum hinein und sind auch 2 cm hoch. Der amarey bleibt dort leider jedes Mal mit seinem Rad hängen.

Amarey hält für diesen Fall den Sperrgebietsstreifen parat. Dieser ist 205 cm lang, relativ schwer (wie ein Bleiband für Gardinen) und bereits im Lieferumfang enthalten. Man muss ihn nicht aufkleben, er hält durch sein Eigengewicht auf dem Boden. Und das funktioniert tadellos. Schöner hätte ich es jedoch gefunden, wenn man Sperrzonen in der App konfigurieren könnte.

Trotz allem erspart uns Mary Arbeit. Dadurch, dass Mary sich an unseren Schiebetüren aufhängt, passt bei uns das Verhältnis von Preis und Leistung nicht. Aber, man muss sagen, dass sie in unserem Test mit dem täglichen Dreck von drei Huskies bestanden hat.

Das verspricht der Hersteller

Die Hauptverkaufsargumente vom Hersteller kurz zusammengefasst:

  • 145 ° NAVIGATIONSSENSOR MIT VISUELLEM SLAM
  • SELBSTAUFLADUNG & HALTEPUNKTWIEDERAUFNAHME
  • APP FERNBEDIENUNG UNTERSTÜTZT ALEXA
  • AUTOMATISCHE SAUGKRAFT
  • FALLSCHUTZ
  • REINIGUNGSMODUS

Quelle: Amarey

Weitere Daten kurz zusammengefasst:

  • 4,8 kg schwer (wirklich leicht, wie wir finden)
  • Fassungsvermögen: 500ml (reicht für unsere 70m²) muss (bei uns) nach jedem Durchlauf geleert werden.
  • 60dB Lautstärke
  • Anbindung an Amazon Alexa (nutzen wir nicht)

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